Baden-Württemberg

Fast 2900 neue Corona-Fälle im Südwesten: 51 Todesfälle mehr

Intensivbett
Ein Bett auf einer Intensivstation. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © Bernd Wüstneck

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Zahl neu nachgewiesener Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist binnen eines Tages um 2895 gestiegen. Am Donnerstag (Stand: 14.00 Uhr) kamen nach Angaben des Landegesundheitsamts außerdem 51 Todesfälle hinzu. Eine Infektion mit dem Coronavirus wurde bisher insgesamt 240 872 Mal im Südwesten bestätigt.

4839 Menschen sind nach Angaben der Behörde mit oder an einer Corona-Infektion gestorben. Als genesen gelten laut Mitteilung 181 708 Menschen in Baden-Württemberg, 3485 mehr als am Vortag. Diese Angabe beruht auf einer Schätzung.

Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche ist von 132,6 am Mittwoch auf 129,4 gesunken. Alle 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen jedoch über dem Wert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt.

In intensivmedizinischer Behandlung sind nach Daten des Divi-Intensivregisters derzeit 609 Erkrankte, wie die Behörde in Stuttgart weiter mitteilte. 367 von ihnen würden künstlich beatmet. Rund 86 Prozent der 2420 derzeit betreibbaren Intensivbetten seien belegt. Der Anteil der Infizierten über 60 Jahre an allen Fällen beträgt demnach fast ein Viertel (23 Prozent), der Anteil der Kinder und Jugendlichen im Alter von 0 bis 19 Jahren liegt bei 13 Prozent.

Das Gesundheitsministerium berichtete am Donnerstag zudem, dass die britische Variante des Coronavirus in zwei neuen Fällen im Südwesten nachgewiesen wurde.