Baden-Württemberg

Fast 40 Prozent der Baden-Württemberger sind geboostert

Digitaler Impfnachweis
Ein Impfpass und ein Smartphone, auf dem die App CovPass läuft. Foto: Stefan Puchner/dpa/Illustration © Stefan Puchner

Stuttgart (dpa/lsw) - Im Südwesten haben fast 40 Prozent der Menschen bisher eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus bekommen. Mit 38,3 Prozent lag der Anteil nach Angaben des Landesgesundheitsamtes fast zehn Prozentpunkte höher als vor einer Woche. Mehr als 3,5 Millionen Menschen hätten damit ihren Schutz erneuert. Der Anteil der vollständig Geimpften lag bei 77,4 Prozent - und wuchs binnen einer Woche nur um ein Prozent.

Bislang 157 Omikron-Fälle übermittelt

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag am Montag bei 328,9 - nach 345,6 am Sonntag. Am Montag vergangener Woche hatte sie bei 429,4 gelegen. Bislang wurden 157 Fälle
der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt.

Es wurden binnen eines Tages 49 weitere Corona-Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl stieg damit auf nun 12.620. Die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen im Land sank im Vortagesvergleich um 19 auf 594.

Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Corona-Infizierten pro 100.000 Menschen und Woche, verharrte bei 4,66. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist in der Regel höher als in der Inzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Das Landesgesundheitsamt meldete am Montag 2052 weitere Corona-Fälle, damit erhöhte sich die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 974 453.

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