Baden-Württemberg

Flüchtlinge werden in der LEA Sigmaringen wieder registriert

Ein Mann geht am Zaun der LEA Sigmaringen vorbei
Ein Mann geht am Zaun der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen vorbei. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild © Christoph Schmidt

Sigmaringen (dpa/lsw) - Um das wegen Corona-Maßnahmen überlastete Ankunftszentrum in Heidelberg zu entlasten, werden Flüchtlinge in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) Sigmaringen wieder registriert. Das teilte das Regierungspräsidium Tübingen am Freitag mit. Darüber hinaus würden die Geflüchteten in der LEA auch medizinisch untersucht, und von dort aus werde auch der Antrag auf Asyl gestellt.

In den ersten 14 Tagen leben die Asylsuchenden in einem von anderen Bewohnern abgetrennten Bereich. Nach Ablauf der zwei Wochen und nach ärztlicher Freigabe ziehen die Asylsuchenden bis zur Verlegung in die Stadt- und Landkreise in den benachbarten und mittlerweile durch einen Zaun abgetrennten Unterbringungsbereich der LEA Sigmaringen um.

In der LEA sind laut dem Regierungspräsidium 194 Menschen untergebracht. Es handelt sich hauptsächlich um Familien mit Kindern, Paare und alleinreisende Männer. Eine medizinische Untersuchung oder Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen findet in der LEA Sigmaringen nicht statt.