Baden-Württemberg

Freispruch für Ex-Feuerwehrmann im Prozess um Brandstiftung

Justitia
Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zu einem Gericht zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa © Rolf Vennenbernd

Freiburg (dpa/lsw) - Im Prozess um Brandstiftung ist am Montag in Freiburg ein ehemaliges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden. Dem 20-Jährigen war vor dem Amtsgericht vorgeworfen worden, im Jahr 2019 in der Region mehrere Feuer gelegt zu haben: etwa in einem Holzlager, im Gerätehaus eines Fußballvereins und einer Wanderhütte. Bei den fünf vom Gericht verhandelten Bränden sowie einem Fall von Sachbeschädigung war ein Schaden von mehr als 100 000 Euro entstanden.

«Dem Gericht blieben letzte Zweifel an der Täterschaft des Angeklagten, weshalb dieser in Anwendung des Zweifelssatzes „In dubio pro reo“ (im Zweifel für den Angeklagten) freizusprechen war», teilte ein Gerichtssprecher nach dem nicht öffentlichen Prozess mit. Zuvor hatten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Verteidiger des Mannes Freispruch beantragt. (Az.: 17 Ls 243 Js 27350/19)

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