Baden-Württemberg

Fußballbundestrainer Flick soll Bundespräsidenten mitwählen

Hansi Flick
Bundestrainer Hansi Flick gibt nach dem Spiel ein Interview. Foto: Christian Charisius/dpa © Christian Charisius

Stuttgart (dpa) - Fußballbundestrainer Hansi Flick (56) soll für die CDU im kommenden Jahr an der Bundespräsidentenwahl teilnehmen. Die CDU-Fraktion im baden-württembergischen Landtag nominierte den gebürtigen Heidelberger bei ihrer Sitzung am Dienstag auf Vorschlag von Fraktionschef Manuel Hagel, wie dessen Sprecher sagte. Zuvor hatten «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» darüber berichtet. Der Landtag soll am 22. Dezember über die Listen der Fraktionen abstimmen. Das gelte als Formsache.

Wie die Zeitungen weiter berichten, stehen noch mehr Prominente auf der CDU-Liste, darunter Speerwerfer Johannes Vetter, Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger, Schriftstellerin Gaby Hauptmann und die Tübinger Notärztin Lisa Federle, die sich in der Corona-Pandemie bundesweit einen Namen gemacht hat. Fraktionschef Hagel habe mit allen gesprochen - und alle seien bereit, für die CDU zur Wahl am 13. Februar zu gehen, sagte der Sprecher der dpa. Die Fraktion habe alle Vorgeschlagenen einstimmig nominiert.

Auch aus anderen Ländern werden Prominente zur Bundesversammlung entsandt. So hat die CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern Ex-Kanzlerin Angela Merkel nominiert. In Niedersachsen ist die Sache schon beschlossen: Die Christdemokraten schicken hier ausschließlich Vertreter aus politischen Ämtern wie den Europapolitiker und früheren Ministerpräsidenten David McAllister. Auf Ticket der SPD hingegen sollen TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf, Sänger Thees Uhlmann und Schauspielerin Denise M'Baye abstimmen, Pianist Igor Levit für die Grünen und Unternehmer Alexander zu Schaumburg-Lippe für die FDP.

© dpa-infocom, dpa:211214-99-383214/3