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GDL lehnt neues Angebot ab: Bahn-Streik geht weiter

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Stuttgart: Bahnstreik trifft einige Pendler am Hauptbahnhof
Bahnstreik trifft einige Pendler im Großraum Stuttgart. © SDMG / Kohls
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Lokführer-Streik
Ein bundesweiter Lokführer-Streik im Personenverkehr hat begonnen. Foto: Georg Wendt/dpa © Georg Wendt
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Gestrandet
Reisende warten am frühen Morgen in Köln. Foto: Roberto Pfeil/dpa © Roberto Pfeil
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Hier fährt wenig
Auf einer Anzeigetafel in Stuttgart sammeln sich die Zugausfälle. Foto: Bernd Weißbrod/dpa © Bernd Weißbrod
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Geduld ist gefragt
Reisende an einem Schalter der Bahn im Leipziger Hauptbahnhof. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa © Sebastian Willnow
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Viele Züge stehen still
Gleise vor dem Leipziger Hauptbahnhof. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa © Sebastian Willnow

Der Chef der Lokomotivführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat sich im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn ablehnend zu einem neuen Angebot des Unternehmens geäußert. «Die schlechte Nachricht für die Bahnkunden: Der Streik geht weiter», sagte Weselsky am Donnerstag im ARD-«Morgenmagazin». Das von der Bahn vorgelegte Angebot sei auch «inhaltlich nicht annehmbar».

Das Angebot vom Mittwoch enthält eine Corona-Prämie bis zu 600 Euro und sieht eine Laufzeit des Tarifvertrags von 36 Monaten vor. Bislang hatte die Bahn eine Laufzeit von 40 Monaten angeboten und die Höhe der Prämie nicht beziffert.

Die GDL streikt seit dem frühen Donnerstagmorgen im Personenverkehr. Bereits am Mittwochnachmittag war der Arbeitskampf im Güterverkehr des Konzerns angelaufen. Bis voraussichtlich Dienstagmorgen müssen sich Bahnkunden auf starke Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr des Konzerns einstellen. Mit dem auf mehr als fünf Tage angesetzten Streik will die GDL ihren Forderungen nach insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 28 Monaten Nachdruck verleihen.

Der Konzern verlangt aus Sicht des GDL-Chefs, den Geltungsbereich des Tarifvertrages zu beschränken, so dass er für neue Mitglieder nicht zur Anwendung kommt. «Die Zielsetzung des Bahnvorstandes ist die Existenzvernichtung der GDL», sagte Weselsky. Auch inhaltlich sei das Angebot nicht annehmbar. So enthalte es eine Nullrunde für dieses Jahr.

Der Streik bei der Bahn hat am Morgen für zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen in Baden-Württemberg gesorgt.

Der Verkehrsverbund Stuttgart versucht, über einen stark eingeschränkten Ersatzfahrplan den Betrieb bis Montag aufrechtzuerhalten. Dies sei gut angelaufen, so eine Sprecherin der Bahn.