Baden-Württemberg

Gemischte Bilanz bisher: Weihnachtsmärkte in der Pandemie

Weihnachtsmarkt in Freiburg
Menschen stehen vor Verkaufsständen auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Archivbild © Philipp von Ditfurth

Konstanz (dpa/lsw) - Neben vielen coronabedingten Absagen sind zumindest ein paar Weihnachtsmärkte im Südwesten bereits geöffnet - in den Abläufen und Besucherzahlen spiegelt sich aber die schwierige Lage wegen der Pandemie. So lief der Konstanzer Weihnachtsmarkt eher verhalten an. Die Besucher hätten es zwar sehr positiv aufgenommen, dass der sogenannte Adventsmarkt im Stadtgarten in diesem Jahr stattfindet, sogar eine Woche früher als sonst, wie ein Sprecher sagte. Es gebe aber noch Luft nach oben. Bis zu rund 3000 Menschen seien am Wochenende pro Tag gleichzeitig maximal anwesend gewesen, erlaubt wären 8500. Der Markt wird dieses Jahr im Stadtgarten veranstaltet, weil dort Kontrollen an zwei Zugängen möglich sind. Zugelassen sind nur geimpfte oder genesene Besucher.

In Freiburg zählten die Veranstalter in den ersten drei Tagen rund 65.000 Besucher. Im Rekordjahr 2019 - 2020 waren Weihnachtsmärkte wegen des landesweiten Lockdowns ausgefallen - waren es im gleichen Zeitraum fast 90.000. In diesem Jahr sei mittags weniger los. «Dies ist möglicherweise auf Homeoffice und Kurzarbeit in einigen Unternehmen zurückzuführen», sagte am Dienstag ein Sprecher der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH.

Beim Heidelberger Weihnachtsmarkt sei zu spüren, wie ausgehungert die Menschen seien, wenn es um öffentliche Veranstaltungen dieser Art gehe. «Der Andrang ist groß», sagte ein Sprecher. Wegen der Kontrollen habe es auch längere Wartezeiten gegeben. Rund 75.000 Menschen wurden in den ersten drei Tagen nach Eröffnung gezählt. Für einen Vergleich mit 2019 sei es noch zu früh.

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