Baden-Württemberg

Grenzwert überschritten: Landkreis Ludwigsburg ist Risikogebiet - Verwirrung um Schwäbisch Hall

Eine Laborantin in einem Corona-Testzentrum
Eine Laborantin in einem Corona-Testzentrum. Foto: Michael Kappeler/dpa/Symbolbild © Michael Kappeler

Stuttgart (dpa/lsw) - In Baden-Württemberg hat sich die Zahl der neu mit dem Coronavirus Infizierten im Vergleich zum Vortag um 850 erhöht. Damit liegt die Zahl der bestätigten Fälle bei 56 475, teilte das Landesgesundheitsamt am Mittwoch mit. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus Verstorbenen stieg um 10 auf 1919. Als genesen gelten laut der Behörde 47 068 Menschen - 342 Personen mehr als am Dienstag.

Im Schnitt haben sich in den vergangenen sieben Tagen 34,5 Personen pro 100 000 Einwohner mit dem Virus angesteckt. In Stuttgart lag der Wert bei 71,4 und damit deutlich über der kritischen Schwelle von 50. Für den Landkreis Esslingen wurde am Dienstag eine Inzidenz von 80,2 angegeben.

Über dem Wert von 50 lagen auch die Städte Heilbronn (51,3) und Baden-Baden (52,6) sowie der Landkreis Ludwigsburg (51,2).

Kurioser Fall Schwäbisch Hall

Für den Landkreis Schwäbisch Hall war vom Landesgesundheitsamt zunächst eine 7-Tage-Inzidenz von 50,3 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen gemeldet worden. Das zuständige Landratsamt meldet mittlerweile allerdings einen Wert von 49,9, womit der Kreis nicht, wie zunächst berichtet, zum Risikogebiet geworden wäre. Grund für die abweichenden Zahlen sind unseren Informationen zufolge offenbar Fehler in der Kommunikation sowie die Tatsache, dass eine positiv geteste Person, die zunächst mit eingerechnet wurde, sich zurzeit im Ausland aufhalten soll.