Baden-Württemberg

Hälfte der Baden-Württemberger ist zumindest einmal geimpft

Manne Lucha
Manfred Lucha (Bündnis 90/Die Grünen), Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild © Christoph Schmidt

Stuttgart (dpa/lsw) - Knapp die Hälfte der Baden-Württemberger hat inzwischen mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. «Unser Ziel ist weiterhin, bis Ende des Sommers allen impfberechtigten Menschen in Baden-Württemberg ein Impfangebot zu machen», sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Freitag in Stuttgart. Dies sei mit den bisher von Herstellern und Bund angekündigten Liefermengen auch möglich.

Tempo beim Impfen sei gerade jetzt wichtig, da sich zunehmend die Delta-Variante in Deutschland ausbreite. Der Präsident des Robert Koch-Instituts Lothar Wieler hatte am Freitag gewarnt, durch die zunächst in Indien entdeckte ansteckendere Variante könnte sich das Virus wieder verbreiten.

Lucha zufolge sind in Baden-Württemberg bisher mehr als 8,5 Millionen Impfungen verabreicht worden. Dazu trugen die Impfzentren mit rund 3,5 Millionen Erst- und mehr als 2,1 Millionen Zweitimpfungen den bisher größten Teil bei. Bei den Arztpraxen gab es bislang über 1,8 Millionen Erst- und mehr als 950 000 Zweitimpfungen, übrige Impfungen wurden von Betriebsärzten vorgenommen.

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