Baden-Württemberg

Heideldruck setzt auf Sparmaßnahmen und größere Nachfrage

Maschinenbau
Ein Mitarbeiter der Heidelberger Druckmaschinen AG montiert ein Druckwerk vom Typ Speedmaster 102. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © Uwe Anspach

Wiesloch (dpa) - Die Heidelberger Druckmaschinen AG will im laufenden Geschäftsjahr dank Kostensenkungen und anziehender Nachfrage wieder einen Gewinn einfahren. Im Geschäftsjahr 2021/22 (Ende März) rechnet der Hersteller zudem mit einem leichten Umsatzanstieg, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Im abgelaufenen Jahr konnte Heidelberg den Verlust unterm Strich von 343 Millionen Euro auf 43 Millionen Euro senken. Nun soll es ein leicht positives Nachsteuerergebnis sein. Das Unternehmen sprach von zunehmender Zuversicht.

Eckdaten zu Umsatz und operativem Ergebnis aus dem abgeschlossenen Geschäftsjahr hatte das Unternehmen bereits vorgelegt. Der Erlös sank um nahezu ein Fünftel auf 1,91 Milliarden Euro. Das um Umbaukosten bereinigte operative Ergebnis kletterte dank Kostensenkungen und Jobabbau um 43 Prozent auf 146 Millionen Euro.

Zwar werde sich der Werbedruck von den Auswirkungen der Pandemie eher langsamer erholen, während der Verpackungsdruck das Vorkrisenniveau bereits frühzeitig wieder erreicht habe. In der Summe sei noch nicht mit einer vollständigen Markterholung zu rechnen, hieß es vom Unternehmen. Der Umsatz soll in diesem Jahr mindestens 2 Milliarden Euro erreichen.

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