Baden-Württemberg

Hoffenheim will Rang vier verteidigen: Bebou bleibt bis 2026

Ihlas Bebou
Der Hoffenheimer Ihlas Bebou jubelt über seinen Treffer. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild © Daniel Karmann

Zuzenhausen (dpa/lsw) - Vor dem Jahresabschluss gegen Borussia Mönchengladbach konnte Sebastian Hoeneß einen Namen von seinem Wunschzettel zu Weihnachten streichen. Mit Stürmer Ihlas Bebou hat die TSG 1899 Hoffenheim nach Torwart Oliver Baumann einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich gebunden - und damit auch den Trainer glücklich gemacht. «Ich freue mich riesig. Ihlas ist ein ganz wichtiger Spieler, der uns mit seiner Dynamik und Torgefahr in vielen Spielen geholfen hat», sagte Hoeneß am Freitag.

Der 2019 von Hannover 96 zu den Kraichgauern gewechselte Nationalspieler aus Togo hat sich nach Ansicht von Profi-Direktor Alexander Rosen «zu einem der gefährlichsten und gefragtesten Stürmer der Bundesliga entwickelt». Die Verlängerung des Vertrages bis zum Sommer 2026 sei daher «umso höher zu bewerten».

Für Hoeneß ist Bebou nicht nur auf dem Platz wertvoll, sondern auch abseits des Rasens. «Er ist ein ganz feiner Kerl», sagte der TSG-Trainer über den 27-Jährigen. «Ich habe hier die perfekte Mischung aus Förderung, Vertrauen und besten Trainingsmöglichkeiten vorgefunden. Dazu eine Mannschaft, die zusammen mit den Trainern, dem Staff und allen Mitarbeitern den Teamgedanken nicht nur vor sich herträgt, sondern ihn Tag für Tag lebt», begründete Bebou seine Vertragsverlängerung.

In 76 Bundesligaspielen für Hoffenheim hat er 20 Tore erzielt - und will diese Quote möglichst schon am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen die krisengebeutelte Borussia ausbauen. Der Tabellen-13. hat die vergangenen vier Spiele verloren und nur noch einen Punkt Vorsprung vor dem FC Augsburg auf dem Relegationsplatz. Dennoch warnte Hoeneß: «Sie strotzen zwar nicht vor Selbstvertrauen, machen aber viele Dinge gut.» Man werde nicht den Fehler begehen, den angeschlagenen Gegner zu unterschätzen. «Wir werden mit aller Macht versuchen, das Spiel zu gewinnen», verkündete Hoeneß.

Mit einem Sieg würde die seit fünf Spielen ungeschlagene TSG mindestens als Vierter in die kurze Weihnachtspause gehen und zumindest die Fans von der Champions League träumen lassen. Hoeneß selbst will trotz der starken Hinrunde noch kein konkretes Ziel ausrufen. «Natürlich sind wir ambitioniert und wollen auch zugreifen, wenn sich die Chance dazu bietet. Aber es sind noch 18 Spieltage», sagte der 39-Jährige.

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