Baden-Württemberg

Hoffenheim will Wolfsburg-Serie in der Liga beenden

Zwei Fußballspieler kämpfen um den Ball
Zwei Fußballspieler kämpfen um den Ball. Foto: picture alliance/Sophia Kembowski/dpa/Symbolbild © Sophia Kembowski

Zuzenhausen (dpa/lsw) - Über den nächsten Gegner der TSG 1899 Hoffenheim weiß Trainer Sebastian Hoeneß nur Gutes zu berichten. «Wolfsburg spielt beständig, gut und effektiv. Zudem sind sie eingespielt und taktisch gut eingestellt», lobte Hoeneß den Tabellendritten der Fußball-Bundesliga am Donnerstag.

Dennoch wollen die Kraichgauer der «Mannschaft der Stunde» am Samstag (15.30 Uhr/Sky) die erste Bundesliga-Niederlage in der Rückrunde zufügen und damit den Anschluss an das obere Tabellenmittelfeld herstellen. «Ich gehe von einem intensiven Spiel aus und denke, dass wir zwei offensive Teams sehen werden. Wir wollen das Maximale herausholen. Das ist spürbar bei den Jungs», betonte Hoeneß.

45 Punkte haben die Niedersachsen auf dem Konto, die TSG als Tabellenelfter nur 27. Und doch glaubt Hoeneß an eine Chance seiner Schützlinge, die das bittere Aus in der Europa League in der Vorwoche gut verarbeitet hätten. «Die Jungs blicken jetzt gemeinsam nach vorne», sagte der 38-Jährige.

Gegen den VfL, der am Mittwoch im Viertelfinale des DFB-Pokals durch ein 0:2 bei RB Leipzig ausschied, kann er wahrscheinlich wieder auf Ishak Belfodil zurückgreifen. Der Stürmer hat seine Adduktorenprobleme überwunden. «Er ist wieder ins Training eingestiegen und es kann gut sein, dass er in den Kader rutscht», berichtete Hoeneß.

Offensivpower kann Hoffenheim gut gebrauchen, denn Wolfsburg hat in der Liga letztmals Mitte Januar - damals ebenfalls gegen Leipzig (2:2) - ein Gegentor kassiert und ist aktuell die beste Rückrundenmannschaft. «Das spornt uns noch einmal extra an», sagte Hoeneß. «Ich erlebe eine Mannschaft, die sehr motiviert ist und einfach Bock hat, abzuliefern.»

Der TSG-Trainer hofft daher, dass sich dies auch im Ergebnis niederschlägt, denn zuletzt sei aus den Spielen zu wenig Zählbares herausgesprungen. «Wir wollen durch Balleroberungen Chancen kreieren und im richtigen Moment zuschlagen», gab Hoeneß die Marschroute aus.

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