Baden-Württemberg

Hohenlohe und Schwäbisch Hall sprengen Inzidenzwert von 100

Cornavirus - FFP3 Atemschutzmasken
Zwei FFP3 Atemschutzmasken liegen auf einem Tisch im Sonnenschein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa © Karl-Josef Hildenbrand

Schwäbisch Hall (dpa/lsw) - Nur noch der Kreis Schwäbisch Hall und der Hohenlohekreis sind Corona-Hotspots in Baden-Württemberg. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Dienstag belief sich die 7-Tage-Inzidenz im Hohenlohekreis zuletzt auf einen Wert von 113,6 und im Kreis Schwäbisch Hall auf 119,9. Im Rest des Landes lag die 7-Tages-Inzidenz pro 100 000 Einwohner unter dem Wert 100. Zahlen vom Mittwoch lagen noch nicht vor.

«Die hohe Inzidenz ist natürlich auf den Corona-Ausbruch in einem großen Unternehmen im Raum Künzelsau zurückzuführen», sagte ein Sprecher des Landratsamts im Hohenlohekreis am Mittwoch. Anfang der vergangenen Woche hatten sich in einem Logistikzentrum des Werkzeug-Handelskonzerns Würth in Künzelsau mehr als 40 Mitarbeiter infiziert. Im Kreis Schwäbisch Hall hatten sich in einem Werk des Reinigungs- und Gartengeräteherstellers Kärcher in Obersontheim mehr als 30 Beschäftigte mit dem Coronavirus angesteckt.

Das im Verhältnis niedrigste Infektionsgeschehen im Südwesten wies zuletzt der Kreis Emmendingen auf. Dort lag die 7-Tage-Inzidenz zuletzt bei 19,2.

© dpa-infocom, dpa:210217-99-478029/2