Baden-Württemberg

Inzidenz im Südwesten sinkt weiter: Mehr Intensivpatienten

Ein Corona-Schnelltest wird in einer Teststation aufbereitet
Ein Corona-Schnelltest wird in einer Teststation aufbereitet. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild © Robert Michael

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus geht in Baden-Württemberg weiter zurück. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag (Stand: 16.00 Uhr) bei 429,4, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Am Tag zuvor hatte der Wert bei 457,5 gelegen - vor einer Woche noch bei mehr als 500.

Die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen nahm dagegen um 12 auf nun 665 im Vergleich zum Vortag zu. Einer Prognose der Universität Freiburg zufolge dürfte die Belegung der Intensivbetten in den kommenden Wochen wieder leicht abnehmen. Die Hospitalisierungsinzidenz (Krankenhauseinweisungen von Corona-Infizierten pro 100.000 Menschen und Woche) stieg leicht auf 5,0. In der Woche zuvor lag der Wert noch bei 6,6. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist in der Regel höher als in der Inzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Die Behörde verzeichnete 2882 neue Corona-Fälle und 69 weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 935.833 Menschen im Südwesten nachweislich angesteckt, die Zahl der Todesfälle stieg auf 12.337.

Die Impfquote der vollständig gegen Corona Geimpften beträgt in Baden-Württemberg nach Angaben des Robert Koch-Instituts derzeit 76,4 Prozent. Im Vergleich zum Vortag kamen 23.813 Zweitimpfungen und
25.128 Erstimpfungen hinzu. Über eine Auffrischimpfung verfügen bereits 28,6 Prozent der Menschen im Land.

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