Baden-Württemberg

Jahresfinale: Hoffenheim gegen Fürth Favorit

Hoffenheims Mannschaftskapitän Benjamin Hübner
Hoffenheims Mannschaftskapitän Benjamin Hübner. Foto: Tom Weller/dpa © Tom Weller

Zuzenhausen (dpa/lsw) - Sebastian Hoeneß kommt selbst schon mit den Spielen durcheinander. Nach einem turbulenten Corona-Jahr 2020 ist nun aber ein Ende in Sicht: Für die TSG 1899 Hoffenheim steht die finale Aufgabe vor Weihnachten an - und die soll im DFB-Pokal gegen Greuther Fürth am Dienstag (18.30 Uhr/Sky) möglichst ohne Probleme gemeistert werden. «Wir haben ein klares Ziel, wir wollen im Pokal weit kommen. Um das zu schaffen, musst du Fürth schlagen», sagte der 38 Jahre alte Chefcoach am Montag in einer Video-Pressekonferenz.

Nach zahlreichen Verletzungen, Sperren und Corona-Infektionen im Herbst kehrt im Kraichgau inzwischen wieder etwas Normalität ein. Kapitän Benjamin Hübner (Fußverletzung) und der Tscheche Pavel Kaderabek (Wadenprobleme) fehlen zwar weiterhin, sonst hat Hoeneß aber personell einige Optionen.

In den Köpfen der Profis soll die starke Willensleistung beim 2:1 bei Champions-League-Starter Gladbach helfen. «Natürlich hat uns der Sieg enorm gutgetan. Das war spürbar. Im Endeffekt haben wir, insbesondere das Team, uns durch großen Aufwand in eine Position gebracht, ein Spiel zu gewinnen», sagte Hoeneß.

Die Schlusspunkte in der Europa League (als Gruppensieger weiter) und der Bundesliga (trotz Gladbach-Sieg noch etwas zurück) sind gelungen, das soll sich nun im Pokal auch gegen die selbstbewussten Franken wiederholen. Hoeneß schätzt Fürth als starken Gegner ein und attestiert dem Rivalen gar Bundesliga-Niveau.

«Ich glaube, dass sie die Leistungsfähigkeit hätten, in der Bundesliga zu sein. Sie sind aktuell Zweiter. Sie hatten zwischenzeitlich einen unglaublichen Lauf. Sie haben richtig Qualität», lobte der Coach. «Es wartet ein dickes Brett auf uns.» Das bisher letzte Pflichtspiel gegen die Franken gab es im März 2013, die TSG siegte damals 3:0 in Fürth.

Nach dem Hinrunden-Marathon freut sich Hoeneß, seinen Schützlingen eine kurze Verschnaufpause genehmigen zu können. Nach Corona-Tests und einer Besprechung am Mittwoch gibt es fünf Tage frei. Am 28. Dezember steht die nächste Testung an, bevor einen Tag später das Mannschaftstraining wieder beginnt. Die restliche Bundesliga-Runde beginnt am 2. Januar.