Bundesliga

Joker Petersen trifft wieder: Freiburg siegt in Frankfurt

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg
Freiburgs Torwart Mark Flekken schaut dem Ball nach, der vom Innenpfosten abgeprallt war. © Arne Dedert

Frankfurt/Main (dpa) - Der SC Freiburg hat im Rennen um die internationalen Startplätze einen weiteren wichtigen Sieg eingefahren und den Ambitionen von Eintracht Frankfurt einen Dämpfer verpasst. Die Breisgauer setzten sich am Sonntag bei den Hessen mit 2:1 (1:0) durch und rangieren in der Tabelle der Fußball-Bundesliga mit 48 Punkten auf Rang fünf, punktgleich mit dem Vierten RB Leipzig, der im Anschluss die sechstplatzierte TSG Hoffenheim empfängt.

Der eingewechselte Nils Petersen sorgte in der 69. Minute mit seinem insgesamt 33. Joker-Tor für den Erfolg. Zuvor egalisierte Filip Kostic (54.) vor 47 000 Zuschauern Freiburgs Führung durch Vincenzo Grifo (27.). Für die Eintracht war es nach dem 1:1 gegen den FC Barcelona im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League eine missglückte Generalprobe für das Rückspiel am kommenden Donnerstag. Frankfurt hat als Neunter fünf Punkte Rückstand zu den internationalen Plätzen.

Die Partie musste in der zweiten Minute unterbrochen worden, weil sich zwei Männer in einer Protestaktion an beiden Pfosten des Tores von Eintracht-Keeper Kevin Trapp festgemacht hatten. Nach nicht ganz drei Minuten wurden sie von den Pfosten entfernt und vom Platz geführt. Danach wurde das Spiel wieder angepfiffen. Die Männer trugen T-Shirts mit der Aufschrift: «Letzte Generation - Stoppt den fossilen Wahnsinn».