Baden-Württemberg

Karlsruher Forscher analysieren Wolken

Wolkenforschung beim KIT
Kristina Höhler, Direktorin des Actris Themenzentrum Wolken In-Situ, Boden der Aida Wolkenkammer. Foto: Uli Deck/dpa © Uli Deck

Karlsruhe (dpa/lsw) - Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vermessen Wolken. In einer deutschlandweit einzigartigen Wolkensimulationskammer können sie die Bildung von Wolken beobachten und analysieren. Anders als in der Natur können die Wissenschaftler vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung dabei gezielt zum Beispiel ausschließlich Wüstensand, Staub oder andere Partikel in die Luft pusten. «Das ist ein klarer Vorteil, wenn man nicht immer alles auf einmal untersuchen muss», sagte Kristina Höhler.

Die Chemikerin leitet mit ihrem Kollegen Ottmar Möhler ein neu gegründetes Zentrum CIS, an dem auch Forscher aus Leipzig, Großbritannien und Österreich beteiligt sind. Es ist Teil eines europaweiten Projekts Actris zur Langzeitbeobachtung von Aerosolen, Wolken und Spurengasen. Im Fokus steht dabei in Karlsruhe die Frage, unter welchen Bedingungen sich Eispartikel in Wolken bilden.

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