Baden-Württemberg

«Keine schöne Serie»: Jahn Regensburg will Trendwende

Mersad Selimbegovic
Trainer Mersad Selimbegovic von Regensburg steht vor einem Spiel im Stadion. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild © Armin Weigel

Regensburg (dpa/lby) - Der SSV Jahn Regensburg strebt in einem richtungsweisenden Spiel die Trendwende an. Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga soll am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen den SV Sandhausen wieder ein Dreier her. «Wir haben eine Serie, die nicht gut, die nicht schön ist, in der wir nicht viele Punkte geholt haben», sagte Trainer Mersad Selimbegovic. Man habe gute Leistungen gezeigt, die aber nur «wenig Ertrag» gebracht hätten.

Das soll sich jetzt ändern, wenn es nicht wie zuletzt gegen ein Top-Team geht. Da hatten die Regensburger gegen den Hamburger SV und den VfL Bochum verloren. «Es wird aber nicht einfacher und man darf nicht weniger investieren, wenn man was holen will, auch nicht gegen Sandhausen», sagte der Coach. Ausfälle hat er nicht zu beklagen.

Bei einem Sieg würde der Tabellen-14. Regensburg den Vorsprung auf Sandhausen auf sechs Punkte ausbauen, bei einer Heimniederlage würde es im Abstiegskampf enger werden. «Es wird ein sehr physisches Spiel. Wir werden gegen Sandhausen viele Zweikämpfe führen und es wird darauf ankommen, wer mental bereit ist und die drei Punkte unbedingt möchte», sagte Abwehrspieler Jan Elvedi.

Zuletzt unterlagen die Oberpfälzer mit 0:2 gegen den VfL Bochum, die Durchschlagskraft in der Offensive fehlte. In den vergangenen vier Liga-Spielen erzielten die Regensburger nur ein Tor. «Es hilft nur, hart zu arbeiten, dran zu glauben und es irgendwann zu erzwingen», sagte Selimbegovic.

Ein besonderes Spiel steht für den Jahn am Mittwoch (20.45 Uhr) an. Dann sind die Regensburger im Achtelfinale des DFB-Pokals Gastgeber für den 1. FC Köln.