Baden-Württemberg

KSC stellt Pläne für Teil-Rückkehr der Zuschauer vor

Deutscher Fußball-Bund
Das Logo des DFB. Foto: Hendrik Schmidt/dpa/Symbolbild © Hendrik Schmidt

Karlsruhe (dpa/lsw) - Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat seine Pläne für eine Teil-Zulassung der Fans festgezurrt. Ab der ersten Runde im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten 1. FC Union Berlin am 12. September sollen 450 Zuschauer im Stadion sein. Das bestätigten die Badener am Mittwoch in ihrer ersten offiziellen Vereinserklärung zu diesem Vorhaben.

«Es freut uns, dass wir zumindest einigen Zuschauern ein Stück Normalität zurückgeben können», sagte Geschäftsführer Michael Becker. «Zudem hoffen wir natürlich, in Abhängigkeit vom weiteren Infektionsgeschehen, bald wieder mehr Zuschauer im Wildparkstadion begrüßen zu können. An erster Stelle steht aber natürlich weiterhin alles, um die Verbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen.» Die Pläne waren schon zuvor bekanntgeworden.

Bedingungen für den Stadionbesuch sind das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes bis zum Erreichen und beim Verlassen des Sitzplatzes, das Erfassen der Kontaktdaten und das Einhalten des Mindestabstands. 150 Business-Karten und 300 Tageskarten sollen zur Verfügung stehen. Die Tickets gehen nicht in den freien Verkauf, sondern sollen unter den KSC-Mitgliedern und Dauerkarteninhabern verlost werden. Laut der derzeit gültigen Corona-Verordnung in Baden-Württemberg sind maximal 500 Teilnehmer bei Veranstaltungen erlaubt. Das erste Heimspiel der Zweitliga-Saison bestreitet der KSC am 27. September gegen den VfL Bochum.