Baden-Württemberg

Kultusministerin: Unterricht soll geflüchtete Kinder auch ablenken

Vorbereitungsklasse
Theresa Schopper besucht den Unterricht einer Vorbereitungsklasse in Stuttgart. © Marijan Murat

Stuttgart (dpa/lsw) - Geflüchtete Kinder aus der Ukraine sollen im Unterricht an den baden-württembergischen Schulen auch von ihren Sorgen abgelenkt werden. Die Schule gebe den Kindern die Möglichkeit, einmal an etwas Anderes zu denken, sagte die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) am Montag beim Besuch der Ameisenbergschule in Stuttgart.

Rund 8000 Kinder aus der Ukraine seien bereits nach Baden-Württemberg geflüchtet, viele von ihnen besuchten auch schon die Schule. Es würden aber noch nicht alle Kinder beschult, da die Schulpflicht erst gelte, wenn man einen festen Wohnsitz habe, sagte Schopper.

Zunächst werden die ukrainischen Kinder nach Angaben des Kultusministeriums in Vorbereitungsklassen unterrichtet. In diesen Klassen sollen die Schülerinnen und Schüler - wie alle anderen geflüchteten Kinder auch - Deutsch lernen, um danach in Regelklassen zu wechseln.