Baden-Württemberg

Landesfamilienpass für Freizeitangebote weiter im Programm

Manne Lucha
Manfred Lucha (Bündnis 90/Die Grünen), Minister für Soziales und Integration. Foto: Christoph Schmidt/dpa © Christoph Schmidt

Stuttgart (dpa/lsw) - Baden-Württemberg führt den Landesfamilienpass für Freizeitangebote fort. Wie das Sozialministerium am Mittwoch mitteilte, erhalten Kinder und ihre Bezugspersonen somit weiterhin vergünstigten oder kostenlosen Eintritt zu zahlreichen Ausflugszielen im Südwesten. «Wir tun weiterhin alles dafür, um zu einer gewissen Normalität zurückzukehren. Wieder Freizeitattraktionen besuchen zu können, ist da umso wichtiger», hieß es von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) in Stuttgart.

Es sei der Landesregierung ein Anliegen, den Landesfamilienpass an die gewandelten Familienmodelle anzupassen. So könnten neben einem antragsberechtigten Erwachsenen bis zu vier weitere Personen in den Pass eingetragen werden, heißt es zudem. Dabei spiele es keine Rolle, ob es sich um einen getrennt lebenden leiblichen Elternteil, um die Großeltern, erwachsene Geschwister oder eine andere Bezugsperson der Kinder handle. «Von den eingetragenen Personen können bei Ausflügen immer zwei Erwachsene zusammen mit den Kindern die Vergünstigung des Landesfamilienpasses in Anspruch nehmen.» Den Landesfamilienpass und die dazugehörige Gutscheinkarte erhalten Familien auf Antrag bei der zuständigen Stadt oder Gemeinde.

«Familien sind das Herzstück unserer Gesellschaft. Gerade für sie stellt die Corona-Pandemie eine enorme Belastung dar. Seit über einem Jahr leisten sie Herausragendes, verhalten sich vorbildlich und verzichten auf Vieles», hieß es dazu von der familienpolitischen Sprecherin der Südwest-CDU, Isabell Huber. Die Fortführung des Landesfamilienpass sei ein wichtiges Signal an Familien, um ihnen wieder ein Stück Normalität zu ermöglichen.

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