Baden-Württemberg

«Lange Saison»: Streich erklärt späten Trainingsauftakt

Christian Streich schaut in die Runde
Cheftrainer Christian Streich geht über den Trainingsplatz neben dem Schwarzwaldstadion. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa © Philipp von Ditfurth

Freiburg (dpa/lsw) - Trainer Christian Streich hat den vergleichsweise späten Trainingsauftakt des SC Freiburg mit der eng getakteten nächsten Spielzeit erklärt. «Es wird eine lange Saison, es wird wenig Regenerationszeit im Winter geben, deswegen haben wir es für richtig gehalten, dass wir den Spielern eine ordentliche Pause geben», sagte der 55-Jährige am Montag im Rahmen des ersten Mannschaftstrainings der Breisgauer. Die anderen Fußball-Bundesligisten waren teils deutlich früher gestartet.

Mit 28 Feldspielern und drei Torhütern ging das Trainerteam auf den Platz, darunter auch vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die zunächst probeweise zum Profikader gehören. Es fehlten Neuzugang Ermedin Demirovic (Sonderurlaub nach spätem Saisonende mit dem FC St. Gallen) und Janik Haberer (Reha nach Sprunggelenkverletzung). Die sportliche Führung rechnet noch mit Transfers.

«Es wird noch die eine oder andere Veränderung geben, es wird eine ähnliche Kadergröße sein wie im letzten Jahr», sagte Sportvorstand Jochen Saier. Sollte einer der Leistungsträger wie Robin Koch oder Luca Waldschmidt den Verein verlassen, müsse er eins-zu-eins ersetzt werden können: «Für uns geht es auch darum, dass wir möglichst bald die Gruppe zusammen haben, mit der wir in die Saison gehen».

Auch Streich würde sich wünschen, möglichst bald Klarheit über den Kader zu haben. Einen Wunschspieler hat er indes nicht bekommen. «Wir hatten einen Spieler, den wir unbedingt wollten, der uns brutal gut getan hätte, aber das war finanziell nicht zu stemmen, und dann wird das nicht gemacht», sagte Streich.