Baden-Württemberg

Laschet will sich nicht in Baden-Württemberg einmischen

Armin Laschet (CDU) bei einer Pressekonferenz
Armin Laschet (CDU) bei einer Pressekonferenz. Foto: Michael Kappeler/dpa © Michael Kappeler

Berlin (dpa) - Trotz des Desasters seiner Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg will sich CDU-Chef Armin Laschet nicht in den Neuaufbau der Südwest-CDU einmischen. «Ich hätte mir als Landesvorsitzender in Regierungs- und Oppositionszeiten verbeten, dass die Bundespartei regelt, wie wir zu arbeiten und Wahlkampf zu machen haben und wie wir uns aufstellen», sagte der neue Bundesvorsitzende am Montag in Berlin. «Das ist Sache des Landesverbands.» Er sei bereit, seinen Rat zu geben, sollte er gefragt werden. Aber die Südwest-CDU werde selbst die Kraft haben zu überlegen, wie sie sich in Zukunft aufstelle. «Ich traue der baden-württembergischen CDU zu, dass sie das gut lösen wird», sagte Laschet.

Sechs Monate vor der Bundestagswahl hatte die CDU am Sonntag in Baden-Württemberg ein historisch niedriges Ergebnis eingefahren. Sie erreichte nur noch 24,1 Prozent, 2,9 Prozentpunkte weniger als 2016. Nach dem vorläufigen Ergebnis errangen die Grünen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann dagegen ein bundesweites Rekordergebnis von 32,6 Prozent (2016: 30,3). Die SPD landete bei 11 Prozent (12,7), die FDP bei 10,5 (8,3) und die AfD bei 9,7 Prozent (15,1).

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