Baden-Württemberg

Luchsweibchen im Konstanzer Raum nachgewiesen

Peter Hauk
Landesminister Peter Hauk (CDU) steht während einer Begehung im Wald. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa © Philipp von Ditfurth

Konstanz (dpa/lsw) - Bislang standen die Chancen auf ein erfolgreiches Date für die vier als sesshaft geltenden Luchse im Land mit einem Luchsweibchen eher schlecht. Das könnte sich nun ändern. Denn während die weiblichen Luchse bislang einen weiten Bogen um den Südwesten gemacht haben, ist nun ein Exemplar im Landkreis Konstanz genetisch nachgewiesen worden. «Spannend bleibt, ob die Luchsin in Baden-Württemberg auf Stippvisite ist oder sich langfristig im Land niederlässt», sagte Agrarminister Peter Hauk (CDU) am Freitag in Stuttgart.

Die Spur sei am 15. Mai nachgewiesen worden, nun liege die genetische Analyse des Weibchens mit dem etwas sperrigen Namen BW_LL014w vor. «Dieser Luchs wurde bislang in Deutschland nicht nachgewiesen», sagte Hauk. «Genaueres zur Herkunft der Luchsin kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.» Mit dem landesweiten Monitoring des Luchses ist die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg beauftragt.

Laut Ministerium kommen seit den 1990er-Jahren Luchse aus der Schweiz nach Baden-Württemberg. Bisher konnten allerdings nur männliche Tiere nachgewiesen werden. 

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