Baden-Württemberg

Mannheimer Kitas öffnen nach Ostern wieder: Tests für Kinder

Jacken und Taschen hängen im Eingangsbereich in einer Kita
Jacken und Taschen hängen im Eingangsbereich in einem Kindergarten. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © Monika Skolimowska

Mannheim (dpa/lsw) - Von diesem Dienstag an können 11 300 Mannheimer Kinder nach rund dreiwöchiger Schließung wieder in ihre Kitas gehen. Seit Mitte März hatten die 200 Einrichtungen coronabedingt nur noch für die Notbetreuung geöffnet. Mannheim ist eine der wenigen Kommunen im Südwesten, die diesen Schritt gegangen ist. Dort waren Infektionen in Kitas - auch durch Virus-Varianten - gehäuft aufgetreten. Im Hotspot-Landkreis Schwäbisch Hall sind die Kitas noch bis zum 11. April dicht.

Zum Wiederanlauf der Betreuung der Kleinen nach Ostern sagte eine Sprecherin der Stadt Mannheim: «Wir haben einen pandemiegerechteren Betrieb vorbereitet.» Vor allem sollen die Tests ausgebaut werden. Den Eltern stehen zwei unterschiedliche davon zur Auswahl: ein Spucktest und ein Nasaltest, die sie zu Hause mit ihrem Kind vornehmen können. Die Antigen-Schnelltests können kostenfrei zwei Mal pro Woche genutzt werden. Dafür hat die Stadt je Testform 50 000 Stück geordert. Für alle Beschäftigten stehen weiterhin zwei Schnelltests pro Woche bereit. An den Kitas gilt zudem weiter eine Maskenpflicht für alle Erwachsenen, auch in der pädagogischen Arbeit. Zudem sei ein Teil der Erzieherinnen in Mannheim inzwischen geimpft.

Die Belegung der Kitas in der Notbetreuung belief sich auf 45 Prozent. Es hat sich gezeigt, dass zwischenzeitlich keine neuen großen Cluster an Kitas aufgetreten sind, wie die Stadt weiter mitteilte. Allerdings gebe es mehrere Einrichtungen mit einzelnen positiven Corona-Fällen.

© dpa-infocom, dpa:210402-99-63399/3