Baden-Württemberg

Maschinenbauer Dürr sieht sich auf Kurs zu Jahresziel

Dürr AG
Das Logo der Dürr AG ist an der Fassade des Hauptsitzes des Unternehmens zu sehen. Foto: Marijan Murat/dpa © Marijan Murat

Bietigheim-Bissingen (dpa/lsw) - Die weltweite Konjunkturerholung treibt den Maschinen- und Anlagenbauer Dürr unverändert an. Im dritten Quartal stiegen die Aufträge weiter deutlich, insbesondere die Holzbearbeitung des Konzerns florierte. Der scheidende Konzernchef Ralf Dieter zeigte sich trotz aktueller Lieferkettenprobleme optimistisch und bekräftigte die im Juli erhöhte Jahresprognose. «Wir steuern auf einen neuen Auftragsrekord zu», sagte Dieter laut Mitteilung am Donnerstag in Bietigheim-Bissingen. «Auch für das vierte Quartal stimmen die Perspektiven, die Pipeline mit zur Vergabe stehenden Projekten unserer Kunden ist gut gefüllt.»

Im dritten Quartal war der Auftragseingang bei Dürr um knapp 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angezogen, so dass per Ende September Order im Umfang von 3,26 Milliarden Euro in den Büchern standen - auch das war ein Drittel mehr als im stark von der Corona-Pandemie belasteten Vorjahreszeitraum. Seinen Umsatz konnte der Konzern von Juli bis September um knapp elf Prozent auf gut 901 Millionen Euro steigern. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wurde mit 51 Millionen Euro mehr als verdoppelt, hier halfen auch die eingeleiteten Kostensenkungen. Nach Steuern verdiente Dürr 17,3 Millionen Euro, ein Jahr zuvor waren es noch 15,8 Millionen Euro gewesen.

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