Baden-Württemberg

Maschinenbauer weiter im Corona-Tief

Dietrich Birk
Dietrich Birk, der Geschäftsführer des Landesverbandes Baden-Württemberg des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Foto: Bernd Weissbrod/dpa/Archivbild © Bernd Weissbrod

Stuttgart (dpa/lsw) - Die baden-württembergischen Maschinenbauer spüren weiter die Folgen der Corona-Krise. Der kräftige Rückgang der Auftragseingänge setzte sich im Mai fort, wie der Branchenverband VDMA am Freitag in Stuttgart mitteilte. Der Auftragseingang ging um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Im Inland betrug das Minus 41 Prozent und im Ausland 31 Prozent.

Der Geschäftsführer des VDMA im Südwesten, Dietrich Birk, sagte: «Die Situation bleibt erst einmal sehr angespannt.» Die Unternehmen kämpften zurzeit mit erheblichen Störungen auf der Nachfrageseite. Die Erwartungen in Bezug auf die Auftragslage in den nächsten drei Monaten seien bei vielen Betrieben eher pessimistisch. Über den Zeitraum Januar bis Mai 2020 lagen die Bestellungen 17 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Maschinenbau ist eine der baden-württembergischen Schlüsselbranchen.