Baden-Württemberg

Mehr Fahrradunfälle und Verletzte im Südwesten

Blaulicht
Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild © Stefan Puchner

Stuttgart (dpa/lsw) - Mehr Unfälle und Verletzte, aber weniger Tote: Die Zahl der Unfälle mit dem Rad oder Pedelec ist im ersten Halbjahr 2020 um elf Prozent auf 4900 Fälle gestiegen. Die Zahl der Schwerverletzten nahm zwischen Januar und Juni um ein Fünftel auf 1062 Menschen zu, die der Leichtverletzten kletterte um 9,4 Prozent auf 3770 Menschen, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Es kamen 25 Personen ums Leben, 5 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der verunglückten Fahrradnutzer seien mit einem klassischen Rad unterwegs gewesen, ein knappes Viertel (23 Prozent) entfiel auf die Fahrer von Pedelecs. Das sind Fahrräder, die mit einem elektrischen Hilfsmotor ausgestattet sind. In Corona-Zeiten sind mehr Radler auf den Straßen unterwegs. Die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt ist stark zurückgegangen.