Baden-Württemberg

Mehr Geld für Arbeit in Holz- und Kunststoffverarbeitung

Holzproduktion
Holzbretter liegen aufeinandergestapelt in einem Palettenwerk. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild © Tobias Kleinschmidt

Stuttgart (dpa/lsw) - Mehrere Zehntausend Beschäftigte in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie im Südwesten bekommen künftig mehr Geld. Die Arbeitgeber und die IG Metall einigten sich in der dritten Verhandlungsrunde auf eine Aufstockung der Entgelte in zwei Stufen, wie beide Seiten am Mittwoch bestätigten. Zum 1. April nächsten Jahres steigen die Einkommen für die Beschäftigten zunächst um 2,7 Prozent. Ein Jahr später kommen weitere 2,2 Prozent obendrauf. Zudem soll es eine Corona-Prämie von 385 Euro geben. Der neue Tarifvertrag läuft den Angaben zufolge bis Ende November 2023.

«Nach sehr zähen Verhandlungen mit anfänglich großer Verweigerungshaltung seitens der Arbeitgeber haben wir ein gutes Ergebnis erzielt und Lösungen für alle unsere Forderungen gefunden», erklärte die IG-Metall-Verhandlungsführerin Yvonne Möller.

In der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie arbeiten nach Gewerkschaftsangaben im Südwesten rund 30 000 Menschen. Am Dienstag hatten Arbeitgeber und Gewerkschaft für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt einen neuen Tarifvertrag vereinbart.

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