Baden-Württemberg

Millionen-Schaden und Verletzte bei Bränden im Südwesten

Ein Frontalblick auf einen Einsatzwagen der Feuerwehr
Ein Frontalblick auf einen Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Symbolbild © Mohssen Assanimoghaddam

Stuttgart (dpa/lsw) - Bei Bränden an Weihnachten ist im Südwesten ein Schaden von mehr als einer Million Euro entstanden. Außerdem wurden zwei Menschen verletzt. In Ingoldingen (Kreis Biberach) hat ein Feuer ein Wohnhaus komplett zerstört. Der Schaden beträgt etwa eine Million Euro, wie die Polizei mitteilte. Die Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand. Zeugen hatten die Flammen in der Nacht zum Samstag im Dachstuhl des Hauses entdeckt. Das Gebäude muss laut Polizei abgerissen werden.

Eine vergessene Kerze hat in Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) einen Wohnungsbrand ausgelöst. Die 31-jährige Besitzerin der Wohnung und ein Ersthelfer versuchten noch, die Flammen mit einem Eimer voller Wasser zu löschen. Dabei erlitten sie leichte Verletzungen. Sie kamen nach dem Brand am frühen Samstagmorgen in eine Klinik. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 15 000 Euro.

Beim Brand einer Doppelhaushälfte in Wildberg (Kreis Calw) ist ein Schaden von ungefähr 200 000 Euro entstanden. Die Feuerwehr hatte verhindert, dass die Flammen auf weitere Gebäude übergreifen. Bei dem Brand am ersten Weihnachtsfeiertag wurde niemand verletzt. Das Gebäude war nach Angaben der Polizei nicht bewohnt.

Ein ebenfalls hoher Schaden entstand beim Brand einer Holzfassade in Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg). Nachbarn hatten das Feuer auf der Terrasse eines Wohnhauses entdeckt. Kurz darauf gingen die Flammen auf die Fassade über. Die ganze Hausseite habe gebrannt, teilte die Polizei mit. Der Schaden werde auf etwa 100 000 Euro geschätzt.

Die vier Bewohner waren während des Brandes am frühen Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages nicht zu Hause. Sie können wieder in das Gebäude zurückkehren, es ist weiter bewohnbar. Die Brandursache war - wie in Ingoldingen und Wildberg - zunächst unklar. Möglich sei jedoch ein technischer Defekt an der Weihnachtsbeleuchtung, hieß es.