Baden-Württemberg

Mutmaßliche Schleuser nach tödlichem Unfall in U-Haft

Polizei
Der Schriftzug «Polizei» steht auf einem Streifenwagen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild © Jens Büttner

Dettingen an der Iller (dpa) - Nach dem tödlichen Unfall eines Kleinbusses auf der Autobahn 7 sitzen der Fahrer und der Beifahrer in Untersuchungshaft. Die beiden 19 und 23 Jahre alten Männer stünden im Verdacht, die anderen Insassen illegal nach Deutschland gebracht zu haben, teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Ravensburg am Freitag mit. Die beiden Männer waren bei dem Unfall am Donnerstag leicht verletzt worden. Ein Mitfahrer starb, fünf weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Bei allen Insassen handelte es sich den Angaben zufolge um indische Staatsangehörige. Ob weitere Menschen in dem Kleinbus gewesen seien, werde noch ermittelt.

Der Kleinbus war am frühen Donnerstagmorgen auf der Höhe von Dettingen an der Iller (Landkreis Biberach) bei einem Überholversuch gegen einen Sattelzug gefahren, daraufhin von der Straße abgekommen, durch einen Wildschutzzaun gebrochen und auf einen Acker gefahren. Dort überschlug sich das Fahrzeug. Einer der Insassen starb trotz sofortiger medizinischer Versorgung.

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