Baden-Württemberg

Nach Corona-Fall Terodde: Alle Schnelltests beim HSV negativ

Hamburgs Simon Terodde feiert sein Tor
Hamburgs Simon Terodde feiert sein Tor. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © Christian Charisius

Hamburg (dpa/lno) - Der Hamburger SV kann auch nach dem Corona-Fall um Simon Terodde seine Vorbereitungen auf das Heimspiel in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Heidenheim fortsetzen. Während sich Terodde in Quarantäne befindet, unterzogen sich am Mittwoch die Spieler sowie das komplette Trainer- und Betreuer-Team erneut Schnelltests. DIese fielen allesamt negativ aus, wie der HSV auf Anfrage bestätigte. Weitere Schnelltests am Donnerstag seien sehr wahrscheinlich, ehe am Freitag der obligatorische PCR-Test anstehe. Das Heimspiel soll am Samstag (13.00 Uhr) wie geplant stattfinden.

Nach dem Ausfall von Toptorjäger Terodde (33) muss Daniel Thioune seine Angriffsreihe umbauen. Als Alternative für den 20-maligen Saisontorschützen hat der HSV-Coach Bobby Wood und Manuel Wintzheimer im Kader. Der 28 Jahre alte US-Stürmer Wood (1 Saisontreffer) hat seine Torflaute Ende Februar in Würzburg beendet, der sechs Jahre jüngere Wintzheimer (2) zuletzt in Bochum einen Treffer vorbereitet.

Michael Mutzel glaubt, dass die Hamburger Teroddes Ausfall auffangen können. «Wir haben einen breiten Kader und ich bin mir sicher, dass wir dann da auch einen guten Ersatz hinstellen werden, der dann vielleicht auch eine Kiste macht», sagte der HSV-Sportdirektor. Da in der kommenden Woche Länderspiele stattfinden, steht Terodde den Hanseaten nach der vom Gesundheitsamt angeordneten Isolation (bis 29. März) im Spiel am 4. April bei Hannover 96 wohl wieder zur Verfügung.

Ein Luxusproblem hat Thioune (46) dagegen in der Hintermannschaft. Da Kapitän Tim Leibold seine Zwei-Spiele-Rotsperre abgesessen hat, kehrt der 27-Jährige auf seine Stammposition auf der linken Seite der Vierer-Abwehrkette zurück. Youngster Josha Vagnoman, der ihn zweimal auf dem Posten vertreten hatte, dürfte gegen Heidenheim wieder rechts hinten zum Einsatz kommen, so dass Jan Gyamerah die Ersatzbank droht.

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