Baden-Württemberg

Nach Rückgang: Baufirma Züblin spürt anziehende Auftragslage

Ein Kran der Baufirma Züblin
Ein Kran der Baufirma Züblin. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild © Marijan Murat

Stuttgart (dpa/lsw) - Die abwartende Haltung vieler Unternehmen im Corona-Jahr 2020 macht sich auch in der Bilanz des Stuttgarter Baukonzerns Züblin bemerkbar. Im Vergleich zum Vorjahr ging das Volumen neuer Aufträge um rund 900 Millionen Euro auf 3,7 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Vor allem im Industrie- und Hotelbau seien Projekte zurückgestellt worden. Allerdings sei 2019 auch ein Rekordjahr gewesen, hieß es. Großaufträge ließen sich nicht jedes Jahr gleichermaßen hereinholen, insofern unterliege das Baugeschäft in gewissem Maße immer Zyklen.

Die erwirtschaftete Bauleistung, die anstelle des Umsatzes als Kennzahl herangezogen wird, sank von rund 4,6 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf etwa 4,0 Milliarden Euro im Jahr 2020. Das Ergebnis sei positiv, Details dazu wurden nicht genannt. Für 2021 rechnet Züblin mit leicht steigender Leistung. In den ersten vier Monaten habe man ein «sattes Plus» bei den Auftragseingängen verbuchen können.

Züblin gehört zum Strabag-Konzern und beschäftigte zum Stichtag Ende 2020 weltweit gut 13 100 Mitarbeiter - etwa 1600 weniger als ein Jahr zuvor.

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