Baden-Württemberg

Nach Zwangspause: Noch viele Fragezeichen beim SV Sandhausen

SV Sandhausen
Ein Schild mit Corona-Informationen hängt an einem Zaun vor dem BWT-Stadion am Hardtwald. Foto: Uwe Anspach/dpa/Bildarchiv © Uwe Anspach

Sandhausen (dpa/lsw) - Obwohl die zwischenzeitlich infizierten Fußballprofis nach dem Corona-Ausbruch wieder ins Training des SV Sandhausen eingestiegen sind, steht noch nicht fest, wer gegen den 1. FC Nürnberg tatsächlich auflaufen wird. «Wir müssen aufpassen, dass wir die Jungs nicht zu sehr belasten», sagte Trainer Alois Schwartz zwei Tage vor dem Zweitliga-Heimspiel gegen den Tabellensechsten am Freitag (18.30 Uhr/Sky). «Die Körper sind immer noch geschwächt und zusätzlich drohen auch Muskelverletzungen.»

Beim Tabellen-16. SVS waren Anfang des Monats 18 Testergebnisse positiv ausgefallen, daher musste das Spiel beim FC St. Pauli auf 24. November verlegt werden. «Es waren schwierige Tage», erklärte Schwartz. «Wir hatten zeitweise nur sechs Mann auf dem Platz und konnten auch in der Länderspielpause nicht ordentlich trainieren.»

Inzwischen fehlen mit Daniel Keita-Ruel, Julius Biada, Tim Kister, Arne Sicker, Rick Wulle und Gianluca Gaudino nur noch verletzte Spieler. Aber auch ohne das Sextett möchte Schwartz gegen seinen Ex-Club Nürnberg mithalten. «Wir werden einen hohen Aufwand betreiben müssen, um das Tempo mitzugehen. Trotzdem wollen wir unser Spiel durchbringen», sagte der Coach, der zwischen Juli 2016 und März 2017 beim FCN an der Seitenlinie stand.

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