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Niedrigwasser: Weitere Auswirkungen auf Bodensee-Schifffahrt

Niedrigwasser im Bodensee
Liegeplätze sind im Hafen von Gaienhofen unbesetzt, weil der Bodensee Niedrigwasser hat. © Felix Kästle

Konstanz (dpa/lsw) - Kursschiffe der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) können wegen des niedrigen Wasserstandes nun drei Landestellen im Ober- und Untersee nicht mehr anfahren. Nach Auskunft vom Donnerstag handelt es sich um Iznang in Moos (Kreis Konstanz) und das schweizerische Mannenbach. Die Landestelle Bad Schachen in Lindau (Bayern) werde bereits seit mehreren Wochen nicht mehr angefahren.

An diesen Landestellen seien die Rampen für den Einstieg der Fahrgäste zu steil, sagte ein Sprecher. Aus demselben Grund könnten zwischen den Landestellen Radolfzell und der Insel Reichenau zudem nur noch Fußgänger befördert werden, jedoch keine Fahrräder und Rollstuhlfahrer mehr. Bei einem weiter sinkenden Pegelstand seien weitere Einschränkungen möglich. Am Donnerstagvormittag um 11.00 Uhr lag der Pegelstand bei 303 Zentimetern.

In der Regel könnten die Schiffsbetriebe Pegelschwankungen gut abfedern, sagte BSB-Geschäftsführer Frank Weber. Derzeit seien die Pegelstände aber quasi im freien Fall. «So eine Situation hatten wir zuletzt im Jahr 2003.»