Baden-Württemberg

Optikkonzern Zeiss kehrt auf Wachstumspfad zurück

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Vor der Konzernzenzrale der Carl Zeiss AG steht das Firmenlogo. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild © Stefan Puchner

Oberkochen (dpa) - Der Optikkonzern Zeiss hat nach der Delle infolge der Corona-Pandemie wieder Tritt gefasst. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2020/21 (bis 31. März) legte der Umsatz um sechs Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in Oberkochen (Ostalbkreis) mitteilte. So florierte das Geschäft mit Halbleiterfertigungs-Optiken weiter, die Nachfrage im Bereich der Medizintechnik und bei den Brillengläsern zog deutlich an.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg von 455 auf nun 591 Millionen Euro. Zeiss-Vorstandschef Karl Lamprecht sagte: «Unsere globale Investitionsstrategie und die hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung über viele Jahre hinweg zahlen sich aus. Diese Investitionen werden wir auch konsequent fortsetzen.» Das Unternehmen beschäftigte Ende März diesen Jahres weltweit 34.434 Menschen. Die Anzahl der Mitarbeiter habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent zugenommen.

Lamprecht sagte, durch die Auswirkungen der globalen Pandemie blieben natürlich Unsicherheiten, dennoch sei er für die zweite Geschäftsjahreshälfte optimistisch. Er geht von steigenden Erlösen aus. Nach Jahren steter Zuwächse hatte die Corona-Pandemie Zeiss im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgebremst. Der Umsatz war 2019/2020 (30. September) um zwei Prozent auf 6,3 Milliarden Euro gefallen. Der Gewinn war um 132 Millionen Euro auf 616 Millionen Euro zurückgegangen.

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