Baden-Württemberg

Palmer: Werde von Sekretärin an Friseurbesuch erinnert

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90 / Die Grünen). Foto: Tom Weller/dpa/Archiv © Tom Weller

Tübingen (dpa/lsw) - Eitelkeit sei ihm fremd, sagt der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne). Deswegen mache er sich auch keine Gedanken über seine Haarlänge oder den Schnitt. «Oft sagt meine Sekretärin zu mir: «Ich mache einen Termin beim Friseur, weil es jetzt wieder an der Zeit ist», sagte Palmer der Deutschen Presse-Agentur. Das sei für ihn in Ordnung. Das letzte Mal beim Haareschneiden sei er Anfang Dezember gewesen. Er freue sich, dass die Friseure zum 1. März wieder öffnen dürften. «Aber ich verstehe nicht, warum das nur sie tun dürfen.»

Im «Focus» sagte Palmer: «Ich hätte mir gewünscht, dass es weitere Öffnungsschritte gibt, insbesondere im Bildungsbereich und für die Innenstädte. Ich finde manches auch nicht wirklich logisch, wie die Absenkung des Inzidenzwertes auf 35, das ist schwer verständlich. Und warum jetzt Friseure plötzlich zur Lebenserhaltungsmaßnahme erkoren werden, ist für mich auch nicht ganz klar.»

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