Baden-Württemberg

Polizei bittet nach Vergewaltigung erneut zum DNA-Massentest

Polizei
Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild © Roland Weihrauch

Blaubeuren (dpa/lsw) - Im Zusammenhang mit drei Einbrüchen und einer Vergewaltigung in Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) haben Polizei und Staatsanwaltschaft erneut zu einer DNA-Reihenuntersuchung eingeladen. Aufgerufen sind Männer, die an der ersten Untersuchung im August nicht teilgenommen haben, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Reihenuntersuchung findet am kommenden Freitag und Samstag in der Blaubeurer Stadthalle statt.

Der Täter der Delikte von Ende 2020 war zum Tatzeitpunkt zwischen 41 und 52 Jahre alt. Das hat eine Analyse von DNA-Spuren an zwei Tatorten ergeben, die mutmaßlich von ihm stammten. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann zu dieser Zeit in Blaubeuren wohnte. Diese Voraussetzungen treffen auf rund 700 Menschen zu. Bei der ersten DNA-Reihenuntersuchung haben 270 Männer eine Speichelprobe abgegeben, 60 baten um einen Ersatztermin. Die Teilnahme ist freiwillig.

© dpa-infocom, dpa:210907-99-122927/3