Baden-Württemberg

Polizei kontrolliert Tuning-Szene: Zahlreiche Platzverweise

Ein Fahrzeug der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz
Ein Fahrzeug der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © Jens Wolf

Ulm (dpa/lsw) - Die Ulmer Polizei hat in mehreren Landkreisen am Wochenende die Treffpunkte von sogenannten Autoposern kontrolliert. Dabei wurden etwa 60 Platzverweise ausgesprochen, wie die Beamten mitteilten.

So habe etwa in Biberach ein junger Mann auf dem Parkdeck eines Supermarkts vor etwa 20 Zuschauern Kreise mit seinem Wagen gedreht. In Herbrechtingen (Kreis Heidenheim) trafen sich am Freitagabend die Fahrer von rund 20 Autos auf einem Parkplatz. Weitere Einsätze gab es den Angaben nach in Ulm, im Alb-Donau-Kreis sowie im Kreis Göppingen. Die Polizisten schrieben auch rund 20 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung.

Am Samstagabend kontrollierte die Ulmer Polizei dann erneut verstärkt, um nach eigenen Angaben Lärmbelästigungen durch umherfahrende Autos und feiernde Menschen zu verhindern. Kontrollen gab es demnach in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen und Heidenheim. Darüber hinaus stand die Ulmer Polizei in engem Austausch mit den bayerischen Kollegen.

In Ulm, Ehingen, Blaustein, Dornstadt, Göppingen und Giengen löste die Polizei Ansammlungen von mehreren Menschen auf. Es wurden 250 Platzverweise ausgesprochen. 93 Personen erhalten Anzeigen, weil sie gegen die Vorschriften der Corona-Verordnung verstoßen haben sollen.

In Reutlingen versammelten sich in der Nacht zu Sonntag mehrere hundert Menschen, die laut Polizei offenbar aus verschiedenen Landkreisen mit ihren Fahrzeugen angereist waren. Die überwiegend jungen Leute trafen sich demnach auf verschiedenen Parkplätzen. Einige sollen mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Stadt gefahren sein. Die Polizei vermutet zudem ein illegales Rennen. Sie löste die Treffen auf.

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