Baden-Württemberg

Polizei: Maßnahmen in verschneiten Ausflugsgebieten wirken

Nordschwarzwald
Autos stehen dicht im Stau, während sie im Nordschwarzwald unterwegs zu den Wintersport- und Ausflugsgebieten fahren. Foto: Aaron Klewer/Einsatz-Report24/dpa/Archivbild © Aaron Klewer

Stuttgart (dpa/lsw) - Nach dem jüngsten Ansturm auf die Ausflugsgebiete im Südwesten ist die Lage an Dreikönig zunächst ruhig geblieben. «Die Maßnahmen wirken, es sind sehr viele Kräfte im Einsatz», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Offenburg am Mittwochmittag. Das Verkehrsaufkommen im Nordschwarzwald sei deutlich geringer. Stau gebe es vor allem an den Sperrungen.

In der Gemeinde Dobel im Landkreis Calw war der Andrang am Mittwoch zunächst gering. Nach Angaben der Polizei in Pforzheim füllten sich die Parkplätze am Vormittag erst nach und nach, bis die Zufahrt am Mittag gesperrt wurde. Auch an kleineren Rodelhängen blieb die Lage entspannt. Im Nordschwarzwald gab es zuletzt vielerorts chaotische Szenen auf Parkplätzen und Staus, etwa weil die Winter-Ausflügler ihre Autos am Straßenrand geparkt hatten.

Viele Menschen zog es am Mittwoch auch auf den Kandel bei Freiburg. Dort herrsche erheblicher Betrieb, sagte ein Polizeisprecher. Es gebe jedoch keine großen Beschwerden. Die Zufahrt zum Hausberg von Waldkirch (Kreis Emmendingen) sollte zur Mittagszeit ebenfalls gesperrt werden.

Nach den Weihnachtsfeiertagen und am vergangenen Wochenende waren zahlreiche Autofahrer in die Ausflugsgebiete im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb geströmt. Viele Menschen drängten sich auf Schlittenhängen und Winterwanderwegen. Appelle von Politik und Polizei, überfüllte Gebiete wegen der Corona-Pandemie nicht mehr anzufahren, waren bislang meist verhallt.