Reutlingen

Polizei: Niemand mehr in Lebensgefahr nach Pflegeheim-Brand

Brand in Reutlingen
Feuerwehrleute stehen neben Tragen für Verletzte. © Kohls

Reutlingen (dpa) - Nach dem Brand mit drei Toten in einem Pflegeheim im baden-württembergischen Reutlingen schwebt niemand mehr in Lebensgefahr. Vor Ort habe sich die Lage noch dramatischer dargestellt, aber im Krankenhaus habe es dann vorsichtige Entwarnung gegeben, sagte ein Polizeisprecher am frühen Mittwochmorgen. Zwei der Verletzten hatten sich nach früheren Angaben eines leitende Notarztes vom späten Dienstagabend während der Rettung in Lebensgefahr befunden.

Rettungskräfte hatten nach dem Brand am Dienstagabend in dem Gebäude drei Tote gefunden. Es handelt sich laut Polizei um eine 53-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 73 und 88 Jahren. Sie kamen nach bisherigen Erkenntnissen durch Rauchgasvergiftungen ums Leben.

Von den zwei Menschen, die inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr schweben, gilt eine 57-jährige Frau weiterhin als schwer verletzt Das andere Opfer erlitt den neuen Angaben zufolge leichte Verletzungen. Zehn weitere Menschen seien ebenfalls leicht verletzt worden, hieß es von der Polizei. Frühere Angaben des Rettungsdienst zur Zahl und Schwere der Verletzungen wurden damit nachträglich korrigiert.

In der sozialpsychiatrischen Pflegeeinrichtung leben Menschen mit psychischen Erkrankungen und gleichzeitigem pflegerischen Bedarf. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich nach Polizeiangaben 37 Bewohner und 5 Pflegekräfte in dem Gebäude.