Baden-Württemberg

Polizei schnappt mutmaßliche Darknet-Drogenshop-Betreiber

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild © Lino Mirgeler

Bamberg/Neu-Ulm (dpa/lby) - Über einen Internet-Shop sollen sie kiloweise Marihuana verkauft haben, nun sitzen sie in Untersuchungshaft: Die Polizei in Bayern hat nach jahrelanger Ermittlungsarbeit zwei mutmaßliche Shopbetreiber im Alter von 42 und 31 Jahren festgenommen, wie sie gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Dienstag mitteilte.

Auf die Spur der Männer kam die Polizei im Darknet - einem Bereich des Internets, in dem sich Nutzer fast anonym bewegen können. Zwischen Juni 2018 und März 2020 sollen die Männer mit baden-württembergischen Wohnadressen im Zollernalbkreis und im Alb-Donau-Kreis mindestens vier Kilo Marihuana in Deutschland und ins benachbarte Ausland verkauft und tausende Drogenpäckchen von Neu-Ulm aus verschickt haben. Laut Polizei gibt es Anhaltspunkte für weitere Transaktionen über den Drogenshop mit einem Gesamtumsatz im Millionenbereich.

Den Männern wird unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln in mehreren Fällen vorgeworfen. Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, bei der die Zentralstelle Cybercrime Bayern angesiedelt ist, erließ Haftbefehl.