Baden-Württemberg

Rückkehr in Warnstufe: Diese Corona-Regeln gelten ab 23.02. in Baden-Württemberg

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Symbolbild. © pixabay.com / stokpic

Mit Beschluss vom 22. Februar 2022 hat die Landesregierung die Corona-Verordnung für Baden-Württemberg erneut angepasst. Die Änderungen gelten ab Mittwoch, 23. Februar 2022. Das teilte das Land am Dienstag (22.02.) mit. Demnach gilt in Baden-Württemberg ab Mittwoch (23.02.) die Warnstufe und somit in vielen Bereichen wieder die 3G-Regel statt wie bisher die 2G-Regel.

Die wichtigsten Regeln im Überblick:

  • Die Alarmstufe II entfällt. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für die einzelnen Stufen wird angepasst. Bei der Auslastung der Intensivbetten bleiben die bisherigen Werte gültig.
  • Die Basisstufe gilt, wenn die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz unter 4,0 ist und nicht mehr als 249 Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten belegt sind.
  • Die Warnstufe gilt ab einer 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz von 4,0 oder ab 250 mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten belegten Intensivbetten (AIB).
  • Die Alarmstufe gilt Ab einer 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz von 15,0 und ab 390 mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten belegten Intensivbetten.

In der Warnstufe gilt überwiegend die 3G-Regel. Dazu zählen die Bereiche Gastronomie, Veranstaltungen oder Kultur, Freizeit, Messen, Bildung und körpernahe Dienstleistungen. Davon ausgenommen sind beispielsweise Clubs und Diskotheken. Hier gilt die 2G-plus-Regel.

In der Alarmstufe gilt überwiegend die 2G-Regel. In Clubs und Diskotheken beispielsweise gilt dann immer noch die 2G-plus-Regel. Im Einzelhandel entfallen die Zugangsbeschränkungen für Kundinnen und Kunden.

Anpassungen bei den Kontaktbeschränkungen

Für geimpfte und genesene Personen soll es keine weiteren Beschränkungen geben. Wenn nicht geimpfte oder nicht genesene Personen an einem privaten Treffen teilnehmen, darf sich bei der Warnstufe ein Haushalt und zehn weitere Personen treffen. Bei der Alarmstufe sind Treffen mit einem Haushalt und fünf weiteren Personen erlaubt. Immunisierte Personen, Kinder bis einschließlich 13 Jahre und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, zählen nicht mit. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt.

Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungen

In der Gastronomie und in Vergnügungsstätten gilt in der Warnstufe im Freien und in geschlossenen Räumen 3G. Für Beherbergungsbetriebe gibt es in der Basisstufe keine Einschränkungen. Auch die Regelungen für Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadt- und Volksfeste, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen und Kongresse werden angepasst.

  • In der Basisstufe gibt es keine Zugangsbeschränkungen.
  • In der Warnstufe gilt in geschlossenen Räumen maximal 60 Prozent Auslastung aber nicht mehr als 6.000 Besucher bzw. Zuschauer. Im Freien ist maximal 75 Prozent Auslastung aber nicht mehr als 25.000 Besucher bzw. Zuschauer erlaubt. In beiden Fällen gilt die 3G-Regel.
  • In der Alarmstufe gilt in geschlossenen Räumen maximal 50 Prozent Auslastung aber nicht mehr als 2.000 Besucher bzw. Zuschauer. Im Freien sind maximal 50 Prozent Auslastung aber nicht mehr als 5.000 Personen erlaubt. In beiden Fällen gilt die 2G-Regel.

Kultur- und Freizeiteinrichtungen 

Zu den Kultur- und Freizeiteinrichtungen gehören Museen, Galerien, Bibliotheken, Freizeitparks, (Spaß-)Bäder, Thermen, Solarien, Zoos, Indoor-Spielplätze, Fitnessstudios etc. sowie touristische Verkehre. 

  • In der Basisstufe gibt es keine Zugangsbeschränkungen.
  • In der Warnstufe gilt die 3G-Regel.
  • In der Alarmstufe gilt die 2G-Regel.

 Angepasste Regelungen für Messen und Ausstellungen

  • In der Basisstufe gibt es keine Zugangsbeschränkungen.
  • In der Warnstufe gilt die 3G-Regel.
  • In der Alarmstufe gilt die 2G-Regel.

Clubs und Diskotheken

Clubs und Diskotheken dürfen unter strengen Bedingungen wieder öffnen. In der Basisstufe gilt 3G. In der Warn- und Alarmstufe gilt 2G plus. Dabei müssen ausnahmslos alle Personen, also auch geboosterte, vollständig geimpfte und genesene Personen, zusätzlich einen negativen Corona-Test vorweisen. Grundsätzlich gilt die Maskenpflicht mit Ausnahme der Tanzfläche.

Außerschulische Angebote und körpernahe Dienstleistungen

Bei außerschulischen Bildungsangeboten und in der Erwachsenenbildung wie Volkshochschulkurse, Angebote von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen und ähnliche Angeboten sowie bei körpernahen Dienstleistungen entfallen in der Basisstufe die Zugangsbeschränkungen.

Maskenpflicht

In allen Stufen gilt weiterhin in geschlossenen Räumen die Maskenpflicht. Personen ab 18 Jahren müssen weiterhin eine FFP2- oder vergleichbare Maske tragen. Im Freien muss eine medizinische Maske getragen werden, wenn das Abstandsgebot nicht dauerhaft eingehalten werden kann. In allen Stufen muss ein Hygienekonzept erstellt werden.

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