Baden-Württemberg

Randale: Neue Sicherheitskonzepte in Heidelberg und Mannheim

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild © Lino Mirgeler

Mannheim (dpa/lsw) - Nach Randale in mehreren Städten Baden-Württembergs will die Polizei mit dem Konzept «Brennpunkte Sommer 2021» die Sicherheit in Mannheim und Heidelberg verbessern. Nach langen Einschränkungen hielten sich bei dem schönen Wetter jetzt viele Menschen draußen auf, sagte der Mannheimer Polizei-Vizepräsident Siegfried Kollmar am Donnerstag. «Während sich die Mehrheit aller Personen dabei friedlich verhält, gibt es dennoch immer wieder einzelne, die das nicht akzeptieren möchten und auf Krawall und Straftaten aus sind.» Dadurch werde die Sicherheit im öffentlichen Raum und die damit verbundene Lebensqualität beeinträchtigt.

Das auch für den Rhein-Neckar-Kreis gültige Konzept sieht vor, zusätzliche Beamte an Orten und Zeiten einzusetzen, an denen es bislang zu Störungen kam. In Heidelberg ist dies die Neckarwiese, die Altstadt und der Bismarckplatz. In Mannheim gehören ebenfalls die Neckarwiese, das Stephanienufer und das Vergnügungsviertel Jungbusch zu den Brennpunkten. Überdies wird in Heidelberg eine Ermittlungsgruppe «Poser» eingerichtet. Bislang war das Phänomen, bei dem sich junge Männer mit getunten Autos lärmend durch die City bewegen, vor allem aus Mannheim bekannt. Weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau von Polizeistreifen zu Fuß.

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