Baden-Württemberg

Südwesten bei Corona-Inzidenz nur noch Durchschnitt

Intensivbett
Ein Bett auf einer Intensivstation. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © Bernd Wüstneck

Stuttgart (dpa/lsw) - Nach den bundesweit niedrigsten Werten bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz Ende Januar und Anfang Februar büßt Baden-Württemberg seine frühere Stellung als Klassenprimus im Vergleich zu anderen Bundesländern zunehmend ein. Daran dürfte auch der jüngste Anstieg des Infektionsgeschehens am Freitag nichts ändern. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes legte die Zahl der neuen Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen am Freitag von 89,0 auf 92,2 zu (Stand: 16.00 Uhr). Im Bundesvergleich lag der Südwesten nach einer Berechnung des Robert Koch-Instituts von Freitagmorgen auf dem siebten Platz (Stand: 09:06).

Die Zahl der laborbestätigten Corona-Infektionen seit Pandemie-Beginn stieg innerhalb eines Tages um 1932 auf 340 922 Fälle. Bei den Todesfällen in Verbindung mit dem Virus verzeichnete die Behörde 8 Fälle mehr als am Vortag und nun bereits 8517 seit Beginn der Pandemie.

42 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten liegen mittlerweile über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Mit einer Inzidenz von 278,0 weist der Kreis Schwäbisch Hall nach wie vor den höchsten Wert im Land auf, allerdings ist der Wert dort im Vergleich zum Donnerstag zurückgegangen. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Rottweil mit 36,5. Insgesamt 15 Kreise und Städte liegen bei der Inzidenz über dem Wert von 100.

Mehr als 954 300 Menschen haben inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten (Stand: Donnerstag, 23.55 Uhr). Das sind rund 14 472 mehr als Vortrag. Über den potenziell vollen Impfschutz mit beiden Impfungen verfügen demnach bereits mehr als 420 100 Menschen, rund 8641 kamen im Vergleich zum Vortag dazu.

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