Baden-Württemberg

Südwesten hat unter Flächenländern die meisten E-Ladepunkte

Symbol Elektroauto
Ein Symbol für ein Elektroauto markiert einen Parkplatz. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild © Julian Stratenschulte

Stuttgart/Berlin (dpa/lsw) - Baden-Württemberg liegt beim Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos unter den Flächen-Bundesländern vorn, wenn man die Größe eines Landes ins Verhältnis zur Zahl der öffentlichen E-Ladepunkte setzt. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) meldete am Dienstag bei der Abdeckung mit öffentlichen Ladepunkten auf je 1000 Quadratkilometern in einem Bundesland einen Durchschnittswert von 173 Stück für den Südwesten. Damit haben baden-württembergische Nutzer von Elektro-Pkw unter den Flächenländern im Mittel die größten Chancen auf einen Ladeplatz.

Ähnlich gut ist die Lage in Nordrhein-Westfalen (161), dagegen sind Hessen (112), Bayern (103) und das Saarland (86) auf den weiteren Plätzen schon deutlich abgeschlagen. Am größten ist die Abdeckung mit öffentlich zugänglichen Ladepunkten weiter in den drei Stadtstaaten Hamburg (1538), Berlin (1521) und Bremen (632). Die Daten stammen aus dem bundesweiten «Ladesäulenregister», das der BDEW mit betreibt. Sie zeigen die Situation Ende Oktober/Anfang November.

In absoluten Zahlen hat Baden-Württemberg die Anzahl seiner Ladepunkte innerhalb eines Jahres um 51 Prozent gesteigert und liegt mit 6186 gemeldeten Ladepunkte auf Platz zwei hinter Bayern (7267). Deutschlandweit können Fahrer von Elektrofahrzeugen inzwischen an 33 107 öffentlichen Ladepunkten Strom zapfen. Damit seien seit April mehr als 5300 neue Ladepunkte hinzugekommen, hieß es vom BDEW.