Baden-Württemberg

Sandhausen-Trainer Schiele will Hofmann im Kollektiv bremsen

Sandhausens Trainer Michael Schiele gestikuliert
Sandhausens Trainer Michael Schiele gestikuliert. Foto: Uwe Anspach/dpa © Uwe Anspach

Sandhausen (dpa/lsw) - Sandhausens Trainer Michael Schiele verzichtet im nordbadischen Derby der 2. Fußball-Bundesliga auf eine Sonderbewachung für Karlsruhes Torjäger Philipp Hofmann. Obwohl der KSC-Stürmer mit fünf Treffern gegen keinen anderen Zweitligisten häufiger getroffen hat, möchte Schiele Hofmann im Heimspiel am Samstag (13.00 Uhr/Sky) im Kollektiv in den Griff bekommen: «Meine Spieler wissen, was er kann und müssen sich gegenseitig helfen. Wir dürfen ihn nicht ins Spiel kommen lassen. Allerdings sollten wir uns nicht ausschließlich auf ihn konzentrieren, dafür sind die anderen Spieler zu stark.»

Sandhausen ist in personeller Hinsicht stark gebeutelt. Ersatztorwart Rick Wulle hat sich die Schulter ausgekugelt und muss operiert werden. Außerdem fallen Nikolas Nartey, Emanuel Taffertshofer und Julius Biada verletzungsbedingt aus. Auch der Einsatz von Tim Kister ist fraglich. Der Innenverteidiger hat Fieber. Dafür sind Alexander Schirow und Gerrit Nauber für die Defensive wieder einsatzbereit.

Sie sollen mithelfen, die Serie von drei ungeschlagenen Heimspielen nacheinander auszubauen. «Wir müssen zu Hause die Grundlage für den Klassenerhalt schaffen. Der Druck ist da, aber es stehen auch nach dieser Partie noch viele Spiele aus», ist Schiele darum bemüht, beim Tabellen-16. Ruhe auszustrahlen.

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