Baden-Württemberg

Schwolow über Wechsel zu Hertha: «Hier entsteht was»

Alexander Schwolow
Neuzugang Alexander Schwolow spielt während des Trainingsspiels. Foto: Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © Annette Riedl

Freiburg (dpa/lsw) - Torhüter Alexander Schwolow ist von der Zukunftsplanung seines neuen Clubs Hertha BSC angetan, hält sich bei der Zielsetzung für die kommende Saison der Fußball-Bundesliga aber zurück. «Ich fand das Projekt hier unheimlich spannend. Hier entsteht was», begründete der 28-Jährige seinen Wechsel vom Ligarivalen SC Freiburg nach Berlin in einem Interview der «Badischen Zeitung» (Montag). Er sagte aber auch: «Wir wissen um die turbulente Zeit, die hinter uns liegt. Letztlich wollen wir die Menschen mit attraktivem Fußball und einer klaren Philosophie überzeugen. Mit großen Zielsetzungen halten wir uns aber zurück.»

Ob die Hertha sportlich erfolgreich sein werde, «steht in den Sternen», sagte Schwolow: «Aber die Voraussetzungen sind gut. Dass ein Investor hinten dran steht, ist bekannt. Zu wissen, dass auch diesbezüglich einiges möglich ist, beeinflusst einen ebenfalls. Es muss aber Kontinuität her. In der vergangenen Saison hatte die Hertha vier Trainer. Das ist natürlich nicht ideal.»

Die Zeit bei seinem Ex-Club Freiburg habe er «sehr geschätzt» und werde er «nie vergessen», sagte Schwolow. Es sei für ihn aber auch darum gegangen, «aus der Komfortzone Freiburg auszubrechen. Wenn man so lange im selben Club ist, kommt das Gefühl auf, einfach auch mal was anderes machen zu wollen.» Auch mit dem FC Schalke 04 sprach Schwolow über einen möglichen Transfer in diesem Sommer. Letztlich unterschrieb er vor zwei Wochen dann aber bei der Hertha.