Baden-Württemberg

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten sinkt minimal

Wattestäbchen mit einem Abstrich für einen Corona-Test
Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © Oliver Berg

Stuttgart (dpa/lsw) - Das dürfte kaum ein Grund zur Hoffnung sein: Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Montag (Stand 16.00 Uhr) zwar sehr leicht gesunken. Allerdings wird am Wochenende auch in der Regel weniger getestet beziehungsweise es werden weniger Ergebnisse übermittelt. Den Daten zufolge registrierten die Behörden im Südwesten im Laufe der vergangenen Woche 74,7 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Am Sonntag hatte der Wert bei 75,9 gelegen.

Ein Viertel der 44 Stadt- und Landkreise überschreitet die Schwelle von 100. Am höchsten ist der Wert im Landkreis Schwäbisch Hall mit 208,9, am niedrigsten im Landkreis Rottweil mit 30,0. In nur noch acht Stadt- und Landkreisen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag unter 50, das war einer weniger als am Sonntag.

Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 437 auf 332 900. 8436 Menschen starben an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit. Das waren 17 mehr als Stand Sonntag. Als genesen gelten geschätzt 307 836 Infizierte (plus 657).

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 12 100 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von «besorgniserregenden Varianten» übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie beispielsweise in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren.

860 870 Menschen in Baden-Württemberg sind inzwischen ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden. Das waren 21 551 mehr als nach Daten vom Sonntag. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Impfstoffen nötig ist, haben schon 385 918 Geimpfte erhalten (plus 6079).

17,2 Prozent der 2456 betreibbaren Intensivbetten sind der Mitteilung zufolge im Moment frei. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Intensivbetten werden aber nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern auch für andere gravierende Erkrankungen.

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