Baden-Württemberg

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten steigt leicht

FFP2-Maske
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration © Frank Rumpenhorst

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg zum ersten Mal im Oktober wieder leicht gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Donnerstag (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte, lag der Wert bei 80,4 (Mittwoch: 78,4).

Auch die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz stieg von 1,98 auf 2,13. Sie gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100 000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in eine Klinik im Südwesten aufgenommen wurden. Neben der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ist der Wert ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen - vor allem für Ungeimpfte.

Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen liegt in der Regel aber höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor. Die Zahl der Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung betrug nach den Angaben vom Donnerstag 191, drei weniger als am Tag zuvor.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 1725 auf 583 324. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10 732 Menschen im Südwesten gestorben. Das waren 17 mehr als am Vortag.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

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